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Aug 12

Slow Wine 2013 – Italiens beste Winzer und Weine

Slow Wine 2013

Vielen Weinfreunden wird immer wichtiger, dass ihr Wein nicht nur schmeckt, sondern dass er auch mit natürlichen und nachhaltigen Verfahren erzeugt wurde. In vielen Regionen der Weinwelt ist das leider nur schwerlich in Erfahrung zu bringen. Bei italienischen Weingütern ist es seit 2010 deutlich einfacher geworden. Damals erschien mit Slow Wine 2011 der erste Weinführer der Slow Food Bewegung. Gegründet wurde die internationale Vereinigung Slow Food 1989 von Carlo Petrini und sie hat zum Ziel, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu schärfen. Um den nachhaltigen und umweltfreundlichen Weinbau in Italien zu fördern, war es Petrini ein besonderes Anliegen, einen Weinführer über Italiens Weinwelt aus Slow-Food-Perspektive zu publizieren. Slow Wine 2013 ist also die dritte Ausgabe dieses Weinführers, den der weinerfahrene Hallwag-Verlag (bis 2010 wurde auch die deutsche Ausgabe des Gambero Rosso hier verlegt) nun erstmals in einer ins Deutsche übersetzten Fassung vorlegt.

Carlo Petrini: „Wein darf keinen Einheitsgeschmack haben, er soll vielmehr seine Geschichte erzählen, sein Terroir und die Arbeit seines Winzers zum Ausdruck bringen.“

Slow Wine 2013 ist nach Regionen unterteilt, an deren Beginn jeweils eine Karte und eine kleine Einführung steht. Im Gegensatz zu anderen Weinguides werden nachfolgend keine Weine mit Punkten oder Gläser bewertet. Im Mittelpunkt stehen die Weingüter selbst, das Klima, die Böden, die Art der Weinbergsarbeit und die Weinausbau-Methoden im Keller. Auf 960 Seiten werden 1.520 italienische Weingüter, die ganz im Sinne der Slow-Food-Philosophie wirtschaften, in halbseitigen Portraits vorgestellt. Da auf Fotos weitgehend verzichtet wird, ist bei jedem Weingut neben einigen in Stichwörtern abgearbeiteten Informationen Platz für mehr als 2000 Zeichen Weingutsportrait im Fließtext. Dabei wird jeweils eine kleine Anzahl besonders empfehlenswerter Weine herausgehoben.

Für die aktuelle Ausgabe wurden mehr als 2000 Weingüter besucht und bewertet. Betriebe, die dabei eine besonders hohe Durchschnittsqualität über alle verkosteten Weine hinweg gezeigt haben, werden mit einem Flaschensymbol hervorgehoben. Weitere Symbole zeichnen Kellereien aus, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen, die Slow-Food-Kriterien in besonderer Weiße erfüllen oder bei Vorlage des Buches einen Preisnachlass von 10% gewähren. Allen, die es gerne schnell und übersichtlich haben, wird zudem mit drei Listen zu Beginn des Buches geholfen. Hier werden die besonders empfehlenswerten Slow Weine, die nach Meinung der Redaktion Großen Weine und die besten Alltagsweine bis zum Ladenpreis von 10 Euro zusammengefasst.

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29,90 Euro für 960 Seiten

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